„Verstanden zu werden bedeutet heutzutage, ertappt zu sein.“ Die Bonmots von Oscar Wilde (1854 bis 1900) füllen ganze Bände. Der unermüdliche Schöpfer von brillanten Erzählungen und Romanen, Bühnenstücken und Essays soll im Gespräch sogar noch unterhaltsamer gewesen sein als in seinen Werken. Er gilt als der Verfasser des längsten Liebesbriefes der Welt.
Die Lesung von Dr. phil. Olaf Thomsen beleuchtet das extravagante Leben des bewunderten und gehassten irischen Dandys, der grandiose künstlerische Erfolge verbuchen konnte, mehrere Jahre im Zuchthaus verbrachte und verarmt in Paris starb. Neben Begegnungen mit Wildes Bewunderern, Feinden und Biografen präsentiert die Lesung seine wundervollen Märchen, geistvollen Briefe und natürlich seine unerschöpflichen Geistesblitze.
Dr. phil. Olaf Thomsen
geboren 1960 in Greifswald, arbeitet als freier Redakteur für Buchverlage, Presse, Hörfunk und Fernsehen sowie für private Auftraggeber. Schwerpunkt seiner zahlreichen Arbeiten sind (Lebens-)Kultur, Kulturgeschichte und Philosophie.